Plenticore Plus - PRoduktvideo
2019
Briefing
Die KOSTAL Solar Electric ist eine der führenden Anbieter von innovativen Hybribwechselrichtern und Speichersystemen für private und kleinkommerzielle Photovoltaikanlagen. Der Kostal Plenticore Plus ist deren Produkt für effiziente und intelligente Photovoltaikanlagen.
Aufgrund der dauerhaft überlasteten Support-Hotline des Unternehmens konnte nur bedingt mehreren Leuten parallel Hilfestellungen zur Installation des Gerätes gegeben werden. 
Um dieses Problem zu vermeiden und eine erste Anlaufstelle für Fragen einzurichten, entschied sich das Unternehmen sich dazu, Erklärvideos zu produzieren, die alle Schritte, vom Auspacken, über die Installation, bis hin zur Inbetriebnahme Schritt für Schritt erklären. 
Das erste produzierte Video erklärt, innerhalb von zwei Minuten, den Kartoninhalt und die Komponenten des Plenticore Plus. 

Produced at RollitFilms
Prozess
Als Ausgangsmaterial für die Animation hatte ich nur eine CAD-Datei der Ingenieure zur Verfügung, die ich in Cinema4D für das Rendering optimieren musste, um Shader und Texturen zu entwickeln.
Bei diesem Projekt habe ich mit der Octane Render-Engine gearbeitet, die es mir erlaubt, die Grafikkarte zum Berechnen von Bildern zu nutzen. So können die Renderprozesse deutlich beschleunigt werden und die Ergebnisse der physikalischen Render-Engine sind wesentlich realistischer als herkömmliche Render-Engines.

Die digitale Kamerabewegung zu erstellen, war stellenweise knifflig. Besonders in 3D müssen alle Bewegungen zusammen passen, um eine möglichst schöne Kamerafahrt zu animieren. 
Mit Hilfe eines Playblasts (Ausspielung der Animation mit geringer Qualität) konnte ich schon im frühen Stadium die Animation mit dem Kunden abstimmen. Das Playblast zeigt die rohe Ansicht aus dem Programm, ohne die Objekte zu rendern. So kann man schon nach sehr kurzer Renderzeit das Timing der Animation einschätzen.
Sobald die 3D Animation fertig abgestimmt war, konnte ich in After Effects weitere Elemente in die Animation einbinden. Ich importierte die 3D Daten aus Cinema4D, um mit einer virtuellen Kamera die Kamerafahrt der Animation nachzustellen. Entsprechend bewegen sich alle Elemente im gleichen Raum und werden als Eins wahrgenommen.
"Zitat des Auftraggebers"
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